Fragen zur Anwendung zum DOC Defibrillator? Hier finden Sie Antworten
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Häufig genannte Fragen zur Anwendung eines Defibrillators.

Medizinische Fragen zum Defibrillator

Ein AED ist ein Automatischer Externer Defibrillator. Er wird verwendet, um Deutschlands häufigster Todesursache entgegenzuwirken – dem Herzstillstand. Weist ein Patient Herzkammerflimmern auf, so kann ein Defi elektrischen Impuls auslösen, der den Herzmuskel dazu bringt, den Herzrythmus wieder zu normalisieren.

Im höherem Alter ist das Risiko von Herzproblemen üblicherweise höher, jedoch kommt es auch bei jungen (teilweise auch Kindern), scheinbar gesunden Menschen zu Herzproblemen. Risikofaktoren sind nicht ausreichend ausgewogene Ernährung, nicht genügend Sport, viel Stress sowie das Rauchen und unentdeckte Herzkrankheiten.

So einfach, dass jeder ihn anwenden kann. Klebeelektroden werden an die Brust des Betroffenen angebracht. Ein Mikroprozessor analysiert den Herzrythmus. Stellt dieser eine gefährliche Unregelmäßigkeit wie das Herzkammerflimmern fest, so informiert er den Ersthelfer und elektrischer Schock wird abgegeben.

Aufgrund der automatischen EKG (Elektrokariogramm)-Auswertung erkennt der AED, dass kein Schockbedarf vorliegt. Durch die automatische Notruffunktion, die unser DOC bietet, werden Sie trotzdem mit einem Rettungshelfer verbunden, der Ihnen hilft, angemessen zu reagieren – zeitgleich ist der Krankenwagen schon auf dem Weg.

Mit dem DOC haben Sie gleich zwei Helfer an Ihrer Seite: Einerseits gibt Ihnen der DOC klare Sprachanweisungen, wie Sie vorzugehen haben. Außerdem steht Ihnen der Rettungshelfer zur Seite, den Sie autmoatisch durch die integrierte SIM-Karte an der Leitung haben. Ein beruhigender Gedanke, nicht war?

Wenn keine Atmung vorliegt und die Person bewusstlos ist, fangen Sie mit den Basis-Reanimationsmaßnahmen (Herzdruckmassage) an und legen die Elektrodes des AED an. Dieser erkennt anschließend automatisch, ob ein Schock notwendig ist oder nicht.

Ja, bei beiden Gruppen ist die Anwendung des AED möglich. Wichtig: unternehmen Sie nichts, so machen Sie sich der unterlassenen Hilfeleistung strafbar.

Ja, der DOC ermöglicht auch die Defibrillation bei Kindern durch eine zusätzliche Taste. Sollte der Patient weniger als 25 Kilogramm wiegen oder jünger als 8 Jahre sein, so drücken Sie diese einfach vor dem Defibrillieren.

Auch hier lautet die Antwort ja. Sie sollten vorher die Brust des Patienten abtrocknen, sodass die Elektroden gut haften. Vermeiden Sie dabei bitte sich in einer Wasserpfütze zu befinden, in der auch der Patient liegt.

Technische Fragen zum Defibrillator

Der AED und die Kommunikationseinheit werden durch Batterie betrieben, deren Energielevel täglich auomatisch getestet wird.

Die Batterien haben eine feste Haltbarkeitszeit von etwa 3 Jahren. Durch regelmäßige Geräteselbsttests können wir überwachen, ob die Batterien in naher Zukunft ausgetauscht werden sollten.Bereits 2 Wochen vor Ablauf werden neue Batterien zugeschickt und ein Austausch geplant. Dies ist Bestandteil unserer Partnerschaft.

Wie die Batterien haben die Elektroden eine feste Haltbarkeit, diese jedoch in der Regel etwa 2 Jahre. Auch das wird von uns regelmäßig überprüft und auch hier schicken wir Ihnen bereits 2 Wochen vor Ablauf neue Elektroden verschickt.  Dieser Service gehört ebenso zu unserer Partnerschaft.

Nachdem Gebrauch des AEDs müssen die Elektroden ausgewechselt werden – es werden also neue Elektroden verschickt, um die Betriebsbereitschaft des DOCs zu garantieren.

Auch wenn die meisten Menschen die Bedeutung des Vorhandenseins eines AEDs klar ist, kommen leider manchmal auch Fälle von Diebstahl vor. Für diesen Fall haben wir vorgesorgt: durch die GSM-Triangulation ist die Ortung des Gerätes möglich.

Wie bei einem Handy wird die Verbindung über das GSM-Netz augebaut. Sollte ein bestimmtes Netz nicht vorhanden sein, so wird eine bessere Alternative zum Verbindungsaufbau gewählt – Sie brauchen nichts tun, all das geschieht automatisch.

Unser DOC bietet Ihnen durch tägliche, monatliche und halbjährliche Geräteselbsttests ein unvergleichbares Maß an Sicherheit. Sollte ein Fehler vorliegen meldet das System den Fehler und wir schicken Ihnen unverzüglich einen Techniker, der diesen behebt.

Der Besitz eines Defibrillators ist nicht obligatorisch. Im Gegensatz zum Feuerlöscher müssen Unternehmen nicht mit einem Defibrillator ausgestattet sein, obwohl es deutschlandweit im Jahr etwa 336 Tote durch Verbrennungen gibt, wohingegen etwa 352.682  Menschen an den folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben.

Bis zum heutigen Tage gab es keinen Fall, bei dem jemand für den Einsatz eines AED verklagt worden ist. Rechtlich gesehen kann man im schlimmsten Falle gemäß Strafgesetzbuch wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden.

Sollte ein Notfall vorliegen ist es immer empfehlenwert, den DOC anzuwenden. Rechtlich gesehen gilt nur eine Einschränkung: Schaffen Sie das Gerät als Unternehmen an, dass der Medizinbetreiberverordnung unterliegt, so müssen Sie für die angemessene Einweisung Ihrer Mitarbeiter sorgen. Als unser Partner und Kunde wird Ihnen selbstverständlich eine professionelle und kostenfreie Schulung und Einweisung zum DOC geboten.

Heutzutage können Sie Defis schnell per App oder Internet finden. Für Android und iOS empfehlen wir beispielsweise die „Defi Now!“ App oder auch die Website www.definow.org .